Unsere Schule – eine Gemeinschaft, die auf Würde, Verantwortung und gegenseitigem Respekt basiert
An der Deutschen Schule der Borromäerinnen Alexandria (DSBA) verstehen wir uns als mehr als nur ein Lernort – wir sind eine lebendige Gemeinschaft aus Schülerinnen, Lehrkräften, Eltern und Mitarbeitenden. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht die Überzeugung von der unantastbaren Würde jedes Menschen. Diese Haltung prägt unser Verhalten, unsere Sprache – und auch das, was wir bewusst unterlassen.
Wir begegnen einander so, wie wir selbst behandelt werden möchten: freundlich, fair und verständnisvoll. Wir respektieren das Leben, die Einzigartigkeit und die kulturelle Identität jeder Person. Alle werden ermutigt, ihre Talente und Stärken in die Gemeinschaft einzubringen, und wir wertschätzen jedes Mitglied unserer Schule so, wie es ist.
Wir fördern Solidarität, Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein und verpflichten uns zu einer Kultur, die auf Gewaltfreiheit, Toleranz, Gerechtigkeit und Frieden beruht. Als Schulgemeinschaft leben wir demokratische Rechte und Pflichten aktiv und feiern Vielfalt in allen Bereichen des Schullebens.
Unsere Schulgemeinschaft lebt vom Engagement jedes Einzelnen. Lernen und Entwicklung gehen über schulische Leistungen hinaus – sie bedeuten auch, die Einzigartigkeit und den Beitrag anderer anzuerkennen und zu respektieren.
Alle – Schülerinnen , Lehrkräfte, Eltern und Mitarbeitende – tragen Verantwortung dafür, einander fair und freundlich zu begegnen. Wir glauben daran, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, uns bei Bedarf zu entschuldigen und Konflikte als Team zu lösen.
Dieser Geist der Zusammenarbeit, Unterstützung und des gegenseitigen Respekts macht unsere Schule zu einem Ort, an dem sich alle zuhause fühlen und gestärkt werden können, erfolgreich zu sein.
Erwartungen und
Verantwortlich-
keiten
Unsere Schülerinnen sind wichtige Mitglieder der Schule und ihrer Klassen. Eine starke Klassengemeinschaft basiert auf gegenseitiger Verlässlichkeit und Vertrauen. Jede Schülerin:
Lehrkräfte sind mehr als Unterrichtende – sie sind engagierte Mitglieder der Schulgemeinschaft. Sie:
Eltern tragen Mitverantwortung für Bildung und Erziehung. Sie:
Unterrichten und Lernen in eingespielten und motivierten Klassen ist für Schülerinnen wie für Lehrkräfte eine äußerst bereichernde und positive Erfahrung. Erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse setzen jedoch störungsfreies Lernen voraus, da wirksamer Unterricht ohne einen reibungslosen Ablauf nicht möglich ist. Gleichzeitig machen lange Schultage und komplexe Inhalte den Unterricht von Natur aus störanfällig. Das Classroom Management greift diesen Gedanken auf.
Eine wirksame Klassenführung setzt ein einheitliches Schulkonzept voraus. Das Classroom Management an der Deutsche Schule der Borromäerinnen Alexandria wurde als Baustein der Schulentwicklung im Fördervertrag der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen im Schuljahr 2017/18 festgeschrieben.
Der Schwerpunkt des Classroom Managements an der DSBA liegt auf der effektiven Nutzung der Unterrichtszeit. Jahrgangsstufenbezogene einheitliche Vorgehensweisen schaffen eine Lernumgebung, in der sowohl kognitives als auch soziales Lernen möglich ist.
Disziplinarmaßnahmen sind pädagogische Instrumente, die dazu dienen, den Bildungsauftrag zu sichern, die Schulpflicht einzuhalten und einen sicheren sowie respektvollen Lernraum zu gewährleisten. Ziel ist stets Lernen durch Einsicht.
Trinken und Toilettengänge
Trinken und Toilettengänge während des Unterrichts sollten eine Ausnahme sein. Trinken und Toilettengänge sollen nur in die Pause stattfinden. Ausnahme ist das Trinken im Fach Musik.
Wir sprechen Deutsch
Der Lehrer pinnt ein Deutschland-Herz an die Tafel (Deutschregel).
Wir arbeiten ruhig und konzentriert
Lehrer pinnt grüne Karte (Flüsterregel), gelbe Karte (Aufmerksamkeitsregel) oder rote Karte (Ruheregel) an die Tafel.
Verhalten am Stundenbeginn
Unmittelbar nach dem Klingeln zum Unterrichtsbeginn setze ich mich auf meinen Platz.
Ich habe meine Arbeitsmaterialien immer dabei.
Ich warte auf den Lehrer und verhalte mich ruhig.
Trinkflaschen stehen nicht auf dem Tisch.
Hausaufgaben
Ich notiere die Hausaufgaben immer in mein Aufgabenheft.
Spätestens am Tag vor der nächsten Stunde fertige ich meine Hausaufgaben an.
Ich schaue jeden Abend nach, ob ich alle Hausaufgaben für den nächsten Tag gemacht habe und meine Tasche vollständig gepackt ist.
Verhalten gegenüber Mitschülerinnen
Ich tue keiner Mitschülerin weh.
Ich nehme keiner Mitschülerin etwas weg.
Ich mache mich über keine Mitschülerin lustig.
Der Satz: „Ich habe doch nur Spaß gemacht“ wird nicht als Entschuldigung akzeptiert.
Ich petze nicht.
Gesprächsregeln
Wenn ich etwas sagen will, melde ich mich still.
Ich spreche erst, wenn ich an der Reihe bin.
Ich höre gut zu, wenn andere in der Klasse einen Beitrag zum Unterricht einbringen.
In allen deutschsprachigen Fächern wird Deutsch gesprochen.
Zuspätkommen
Wenn ich zu spät zum Unterricht komme, klopfe ich an.
Nach dem Eintreten entschuldige ich mich beim Lehrer.
Ich erkläre höflich, warum ich zu spät gekommen bin.
Erst dann gehe ich zu meinem Platz.
Grundregeln auf Plakat
Wir sprechen Deutsch.
Wir sind höflich und rücksichtsvoll.
Wir sind ordentlich und pünktlich.
Klassenregeln im Klassenbuch
Ich habe mein Arbeitsmaterial immer dabei.
Ich fertige meine Hausaufgaben immer an.
Ich erscheine immer pünktlich zum Unterricht.
Im Unterricht verhalte ich mich ordnungsgemäß und vermeide Unterrichtsstörungen.
Monatsregel
Zusätzlich gibt es eine Monatsregel, die im Klassenzimmer aufgehängt wird: z.B. Wir rufen im Unterricht nicht dazwischen.
Unsere Rituale
Wir begrüßen und verabschieden uns.
Wir legen das Arbeitsmaterial schnellstmöglich bereit.
Der Klassendienst putzt die Tafel am Ende der Stunde.
Wir sammeln Unterlagen für abwesende Schülerinnen im Lehrerpult.
Unsere Regeln
Wir sind pünktlich.
Wir begegnen einander höflich und respektvoll.
Wir sprechen die jeweilige Unterrichtssprache.
Wir melden uns, warten bis wir an der Reihe sind und hören anderen zu.
Wir arbeiten ruhig und konzentriert im Unterricht.
Unterrichtsfremde Gegenstände (z.B. Trinkflasche) sind in der Tasche.
Handys sind ausgeschaltet und werden erst nach dem Schultag benutzt.
Wir essen und trinken in der Pause. Wir verbringen die Pause im Hof.
Wir halten die Räume sauber und ordentlich.
Wir tragen die korrekte Schuluniform.