Schulordnung

SCHULORDNUNG

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Unsere Schule – eine Gemeinschaft, die auf Würde, Verantwortung und gegenseitigem  Respekt basiert

An der Deutschen Schule der Borromäerinnen Alexandria (DSBA) verstehen wir uns als  mehr als nur ein Lernort – wir sind eine lebendige Gemeinschaft aus Schülerinnen, Lehrkräften,  Eltern und Mitarbeitenden. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht die Überzeugung von der  unantastbaren Würde jedes Menschen. Diese Haltung prägt unser Verhalten, unsere Sprache – und auch das, was wir bewusst unterlassen. 

Wir begegnen einander so, wie wir selbst behandelt werden möchten: freundlich, fair und  verständnisvoll. Wir respektieren das Leben, die Einzigartigkeit und die kulturelle Identität  jeder Person. Alle werden ermutigt, ihre Talente und Stärken in die Gemeinschaft einzubringen,  und wir wertschätzen jedes Mitglied unserer Schule so, wie es ist. 

Wir fördern Solidarität, Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein und verpflichten  uns zu einer Kultur, die auf Gewaltfreiheit, Toleranz, Gerechtigkeit und Frieden beruht. Als  Schulgemeinschaft leben wir demokratische Rechte und Pflichten aktiv und feiern Vielfalt in  allen Bereichen des Schullebens.

Unsere Schulgemeinschaft lebt vom Engagement jedes Einzelnen. Lernen und Entwicklung  gehen über schulische Leistungen hinaus – sie bedeuten auch, die Einzigartigkeit und den  Beitrag anderer anzuerkennen und zu respektieren. 

Alle – Schülerinnen , Lehrkräfte, Eltern und Mitarbeitende – tragen Verantwortung  dafür, einander fair und freundlich zu begegnen. Wir glauben daran, Herausforderungen  gemeinsam zu bewältigen, uns bei Bedarf zu entschuldigen und Konflikte als Team zu lösen. 

Dieser Geist der Zusammenarbeit, Unterstützung und des gegenseitigen Respekts macht unsere  Schule zu einem Ort, an dem sich alle zuhause fühlen und gestärkt werden können, erfolgreich  zu sein.

Erwartungen und

Verantwortlich-

keiten

Für unsere Schülerinnen

Unsere Schülerinnen sind wichtige Mitglieder der Schule und ihrer Klassen. Eine starke Klassengemeinschaft basiert auf gegenseitiger Verlässlichkeit und Vertrauen. Jede Schülerin:

  • trägt zum Lernen bei, indem sie/er vorbereitet ist, aktiv mitarbeitet und Gelerntes festigt.
  • achtet auf Pünktlichkeit und übernimmt Verantwortung für die Anwesenheit.
  • respektiert die Autorität des pädagogischen und nichtpädagogischen Personals.
  • begegnet Mitschülerinnen, und Lehrkräften höflich und fair und unterlässt jede Form von Diskriminierung aufgrund von Aussehen, Herkunft, Kleidung oder Meinung.
  • bringt ihre/seine Fähigkeiten und Talente in Schule und Gemeinschaft ein – z. B. in Arbeitsgemeinschaften, Clubs oder freiwilligen Initiativen.

Für unsere Lehrkräfte

Lehrkräfte sind mehr als Unterrichtende – sie sind engagierte Mitglieder der Schulgemeinschaft. Sie:

  • bereiten ihren Unterricht sorgfältig vor und bleiben offen für neue Inhalte und Methoden.
  • begegnen Schülerinnen auf Augenhöhe und schaffen eine ruhige, respektvolle und angstfreie Lernatmosphäre.
  • unterstützen und begleiten die Schülerinnen auf dem Weg zu selbstständigem Lernen und persönlicher Entwicklung.

Für unsere Eltern

Eltern tragen Mitverantwortung für Bildung und Erziehung. Sie:

  • unterstützen ihre Kinder in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung und helfen ihnen, den Schulalltag und seine Anforderungen zu bewältigen.
  • arbeiten offen und konstruktiv mit den Lehrkräften zusammen.
  • beteiligen sich aktiv an schulischen Gremien und Veranstaltungen.

Unsere Hausordnung

Pünktlichkeit und Anwesenheit

  • Der Unterricht beginnt pünktlich. Die Schülerinnen müssen rechtzeitig im  Klassenraum sein. 
  • Ist fünf Minuten nach dem Klingeln keine Lehrkraft anwesend, informiert eine Klassenvertreterin das Schulsekretariat.

Unterrichtsführung

Unterrichten und Lernen in eingespielten und motivierten Klassen ist für Schülerinnen wie für Lehrkräfte eine äußerst bereichernde und positive Erfahrung. Erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse setzen jedoch störungsfreies Lernen voraus, da wirksamer Unterricht ohne einen reibungslosen Ablauf nicht möglich ist. Gleichzeitig machen lange Schultage und komplexe Inhalte den Unterricht von Natur aus störanfällig. Das Classroom Management greift diesen Gedanken auf.

Eine wirksame Klassenführung setzt ein einheitliches Schulkonzept voraus. Das Classroom Management an der Deutsche Schule der Borromäerinnen Alexandria wurde als Baustein der Schulentwicklung im Fördervertrag der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen im Schuljahr 2017/18 festgeschrieben.

Der Schwerpunkt des Classroom Managements an der DSBA liegt auf der effektiven Nutzung der Unterrichtszeit. Jahrgangsstufenbezogene einheitliche Vorgehensweisen schaffen eine Lernumgebung, in der sowohl kognitives als auch soziales Lernen möglich ist.

 

Ordnung im Klassenzimmer

  • Das Klassenzimmer ist sauber und ordentlich zu halten. 
  • Es liegt kein Müll auf dem Boden.
  • Leere Wasserflaschen werden gefaltet in den entsprechenden Behältern gesammelt.
  • Zu Beginn des Unterrichts ist die Tafel geputzt.
  • Klassendienste (von der Klassenleitung bestimmt) sind im Klassenbuch eingetragen und  werden von Aufsicht führenden Lehrkräften unterstützt. 
  • In den Pausen bleiben die Türen der Klassenzimmer geschlossen; die Räume werden  kontrolliert. 
  • Stühle und Tische werden leise auf ihre Plätze gestellt.

Allgemeines Verhalten

  • Sicherheit und Respekt gegenüber anderen sind nicht verhandelbar. Das Rennen in den  Gebäuden ist nicht erlaubt. 
  • Alle tragen Verantwortung dafür, das Schulgelände sauber zu halten und Schäden zu  vermeiden. 
  • Handys und ähnliche Geräte müssen von 07:15 Uhr bis 14:20 Uhr ausgeschaltet sein.  Unbefugte Nutzung führt zur Einziehung bis zum Ende des Schultages. 
  • Kindergarten- und Vorschulkinder dürfen in der großen Pause nicht in die Kantine gehen;  die Verpflegung wird zu ihnen gebracht. 
  • Essen und Kaugummikauen sind während des Unterrichts verboten.
  • Werbung für kommerzielle, politische oder ideologische Zwecke ist nicht erlaubt.
  • Plakate, Aushänge oder Ausstellungen müssen von der Schulleitung genehmigt werden  und dürfen nur an dafür vorgesehenen Stellen angebracht werden. 
  • Die SMV (Schülervertretung) verwaltet ihr Schwarzes Brett eigenständig im Rahmen der  gesetzlichen und schulischen Regeln. 

Disziplinarische und pädagogische Maßnahmen

Disziplinarmaßnahmen sind pädagogische Instrumente, die dazu dienen, den Bildungsauftrag zu  sichern, die Schulpflicht einzuhalten und einen sicheren sowie respektvollen Lernraum zu  gewährleisten. Ziel ist stets Lernen durch Einsicht. 

  • Regelverstöße werden im Klassenbuch oder in der Schülerakte dokumentiert. 
  • Wenn Maßnahmen eine Anwesenheit außerhalb der regulären Schulzeit erfordern,  werden die Eltern im Voraus informiert. Solche Maßnahmen werden nicht am selben Tag  umgesetzt, an dem sie beschlossen werden. 

Für die Grundschule

Trinken und Toilettengänge

Trinken und Toilettengänge während des Unterrichts sollten eine Ausnahme sein. Trinken und Toilettengänge sollen nur in die Pause stattfinden. Ausnahme ist das Trinken im Fach Musik.

Wir sprechen Deutsch
Der Lehrer pinnt ein Deutschland-Herz an die Tafel (Deutschregel).

Wir arbeiten ruhig und konzentriert
Lehrer pinnt grüne Karte (Flüsterregel), gelbe Karte (Aufmerksamkeitsregel) oder rote Karte (Ruheregel) an die Tafel.

Verhalten am Stundenbeginn
Unmittelbar nach dem Klingeln zum Unterrichtsbeginn setze ich mich auf meinen Platz.
Ich habe meine Arbeitsmaterialien immer dabei.
Ich warte auf den Lehrer und verhalte mich ruhig.
Trinkflaschen stehen nicht auf dem Tisch.

Hausaufgaben
Ich notiere die Hausaufgaben immer in mein Aufgabenheft.
Spätestens am Tag vor der nächsten Stunde fertige ich meine Hausaufgaben an.
Ich schaue jeden Abend nach, ob ich alle Hausaufgaben für den nächsten Tag gemacht habe und meine Tasche vollständig gepackt ist.

Verhalten gegenüber Mitschülerinnen
Ich tue keiner Mitschülerin weh.
Ich nehme keiner Mitschülerin etwas weg.
Ich mache mich über keine Mitschülerin lustig.
Der Satz: „Ich habe doch nur Spaß gemacht“ wird nicht als Entschuldigung akzeptiert.
Ich petze nicht.

Gesprächsregeln
Wenn ich etwas sagen will, melde ich mich still.
Ich spreche erst, wenn ich an der Reihe bin.
Ich höre gut zu, wenn andere in der Klasse einen Beitrag zum Unterricht einbringen.
In allen deutschsprachigen Fächern wird Deutsch gesprochen.

Zuspätkommen
Wenn ich zu spät zum Unterricht komme, klopfe ich an.
Nach dem Eintreten entschuldige ich mich beim Lehrer.
Ich erkläre höflich, warum ich zu spät gekommen bin.
Erst dann gehe ich zu meinem Platz.

 

Für die Unterstufe

Grundregeln auf Plakat
Wir sprechen Deutsch.
Wir sind höflich und rücksichtsvoll.
Wir sind ordentlich und pünktlich.

Klassenregeln im Klassenbuch
Ich habe mein Arbeitsmaterial immer dabei.
Ich fertige meine Hausaufgaben immer an.
Ich erscheine immer pünktlich zum Unterricht.
Im Unterricht verhalte ich mich ordnungsgemäß und vermeide Unterrichtsstörungen.

Monatsregel
Zusätzlich gibt es eine Monatsregel, die im Klassenzimmer aufgehängt wird: z.B. Wir rufen im Unterricht nicht dazwischen.

Für die Mittel-und Oberstufe

Unsere Rituale
Wir begrüßen und verabschieden uns.
Wir legen das Arbeitsmaterial schnellstmöglich bereit.
Der Klassendienst putzt die Tafel am Ende der Stunde.
Wir sammeln Unterlagen für abwesende Schülerinnen im Lehrerpult.

Unsere Regeln
Wir sind pünktlich.
Wir begegnen einander höflich und respektvoll.
Wir sprechen die jeweilige Unterrichtssprache.
Wir melden uns, warten bis wir an der Reihe sind und hören anderen zu.
Wir arbeiten ruhig und konzentriert im Unterricht.
Unterrichtsfremde Gegenstände (z.B. Trinkflasche) sind in der Tasche.
Handys sind ausgeschaltet und werden erst nach dem Schultag benutzt.
Wir essen und trinken in der Pause. Wir verbringen die Pause im Hof.
Wir halten die Räume sauber und ordentlich.
Wir tragen die korrekte Schuluniform.